Geld sparen mit Energietarifvergleichen
Schluss mit dem Ärger über hohe Strom- und Gasrechnungen: Mit einem Energietarifvergleich können Sie jetzt aktiv gegensteuern und zu einem günstigeren Versorger wechseln. Einsparungen von mehreren hundert Euro pro Jahr sind möglich.

Gasversorger wechseln

Wenn sie sich zum Wechsel des Gasversorgers entschlossen haben, kann es den meisten Kunden gar nicht schnell genug gehen. Schließlich hat ihnen der Tarifvergleich die Augen geöffnet, und sie wollen nicht länger als unbedingt nötig die überhöhten Preise des bisherigen Versorgers zahlen. Doch bei der Kündigung müssen bestimmte Fristen eingehalten werden. Ein Ausstieg aus dem Liefervertrag ist in der Regel einmal jährlich möglich, die Kündigungsfrist beträgt zwischen 4 und 10 Wochen vor dem Ablauf des Vertrags. Eine andere Situation ergibt sich, wenn der Gaslieferant mehr Geld von Ihnen verlangt: Jede Preiserhöhung führt zu einem Sonderkündigungsrecht, mit dem Sie sich sofort von Ihrem teuren Gasversorger trennen können.

Voraussetzung dafür, dass Sie den Anbieter wechseln können, ist allerdings immer ein direktes Vertragsverhältnis. Das bedeutet: Wenn Sie Hauseigentümer sind und einen Vertrag über die Gaslieferung mit Ihrem regionalen Anbieter geschlossen haben, können Sie diese Vereinbarung ohne Probleme wieder aufkündigen. Wohnen Sie jedoch als Mieter in einem Haus oder einer Wohnung und zahlen Sie Ihren Gasverbrauch über die Nebenkostenabrechnung an Ihren Vermieter, dann können Sie nicht kündigen. Denn in diesem Fall existiert ja nur ein Vertrag zwischen dem Vermieter und dem Versorgungsunternehmen, nicht jedoch zwischen Ihnen und dem Gasanbieter. Sie können dann lediglich auf Ihren Vermieter einwirken, um ihn zum Wechsel zu einem günstigeren Versorger zu animieren. Die größten Erfolgsaussichten haben Sie dabei natürlich, wenn Sie sich mit den anderen Mietern im Haus zusammentun.

Wenn Sie die Möglichkeit zum Anbieterwechsel haben, können Sie Ihrem neuen Versorger gleich beim Abschluss des Liefervertrags den Auftrag erteilen, beim bisherigen Gaslieferanten zu kündigen. So müssen Sie sich um nichts kümmern, und Mehrkosten entstehen dadurch nicht. Der Wechsel ist generell mit keinerlei Kosten für Sie verbunden, weil auch beispielsweise kein neuer Zähler montiert werden muss. Änderungen an den Netzleitungen sind ebenfalls nicht erforderlich. Die vorhandene Infrastruktur bleibt komplett erhalten und ist auch weiterhin Eigentum des kommunalen Versorgers. Die technischen Einrichtungen werden lediglich fortan von einem anderen Gaslieferanten genutzt. Die dafür anfallenden Entgelte sind im Gaspreis bereits enthalten.

Bis der Wechsel vollzogen ist und Sie Ihr Gas tatsächlich von einem anderen Versorger erhalten, gehen normalerweise zwischen anderthalb und zwei Monate ins Land. Bis zur Umstellung zahlen Sie für Ihr Gas weiterhin an den angestammten Versorger, zum Ende des Vertrags erhalten Sie eine Schlussabrechnung. Erst danach tritt der neue Anbieter auf den Plan, es gibt also auch in der Übergangsphase keine doppelten Rechnungen.




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