Geld sparen mit Energietarifvergleichen
Schluss mit dem Ärger über hohe Strom- und Gasrechnungen: Mit einem Energietarifvergleich können Sie jetzt aktiv gegensteuern und zu einem günstigeren Versorger wechseln. Einsparungen von mehreren hundert Euro pro Jahr sind möglich.

Was hat die Liberalisierung den Kunden gebracht?

Als um die Jahrtausendwende die Liberalisierung des Energiemarktes auch in Deutschland in Schwung kam, da war es ein holpriger Start. Die etablierten Versorger unternahmen viel, um neue Konkurrenten am Markteintritt zu hindern und Kunden den Wechsel zu anderen Anbietern so schwer wie möglich zu machen. Doch die Verbraucher waren aufgewacht und hatten begonnen, sich mit den überhöhten Preisen für Strom und Gas zu beschäftigen. Die Zahl der wechselwilligen Kunden stieg stetig, und so gerieten die Preise in Bewegung – anfangs kaum merklich, später dafür umso kräftiger.

Die Euphorie bekam allerdings bald wieder erste Dämpfer, und es stellte sich heraus: Die rechtlichen Rahmenbedingungen reichten noch immer nicht aus, um für einen wirklich fairen Wettbewerb zwischen den Großen der Branche und neuen innovativen Anbietern zu sorgen. Die Politik reagierte mit neuen Gesetzen und schuf mit der Bundesnetzagentur eine Regulierungsbehörde, die seither Chancengleichheit zwischen den Konkurrenten herstellen soll. Zum Maßnahmenpaket gehörte auch, dass sowohl im Strom- als auch im Gasbereich nun klare Regelungen über die zulässige Höhe von Durchleitungsentgelten existieren. Diese Gebühren stehen dem Betreiber des Leitungsnetzes zu. Zu Beginn der Liberalisierung hatten die Eigentümer der Infrastruktur ihre Gebühren für Konkurrenten teilweise so hoch angesetzt, dass die Mitbewerber allein für die Durchleitung mehr bezahlen mussten als die Endkunden für die Lieferung von Strom und Gas. Wäre es dabei geblieben, hätte vermutlich kein neuer Anbieter Fuß fassen können. Daher griff die Politik ein, und seither funktioniert der Wettbewerb.

Zwar hat sind manche sehr optimistische Erwartung noch nicht erfüllt, die mit der Öffnung des Energiemarktes verknüpft war. Doch erstmals haben die Verbraucher nun eine echte Wahlmöglichkeit, wenn es um „ihren“ Versorger geht. Viele Kunden haben von der Option auf einen Wechsel weg vom alten Energieversorger hin zu einem günstigeren Anbieter schon Gebrauch gemacht. Und täglich werden es mehr. Wer sich ein wenig Zeit nimmt und ein paar Energietarifvergleiche im Internet anstellt, der kann schnell einige hundert Euro pro Jahr sparen.

Fazit: Die Liberalisierung ist langsamer in Gang gekommen als gehofft, hat aber mehr Bewegung in das Preisgefüge gebracht als von vielen Kritikern vorhergesagt. Und Verbrauchern, die sich mit dem Thema befassen, beschert sie eine spürbare Entlastung bei den Nebenkosten für die Wohnung und oder das eigene Haus.




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