Geld sparen mit Energietarifvergleichen
Schluss mit dem Ärger über hohe Strom- und Gasrechnungen: Mit einem Energietarifvergleich können Sie jetzt aktiv gegensteuern und zu einem günstigeren Versorger wechseln. Einsparungen von mehreren hundert Euro pro Jahr sind möglich.

Stromverbrauch ermitteln

Wenn Sie herausfinden möchten, welcher Stromversorger für Sie am günstigsten wäre, dann benötigen Sie zunächst möglichst exakte Angaben zu Ihrem Verbrauch. Die Preise, die je Kilowattstunde zu zahlen sind, unterliegen nämlich bei den meisten Anbietern einer Staffelung: Mit steigendem Jahresverbrauch wird die einzelne Kilowattstunde preiswerter. Sie müssen also korrekt einschätzen können, welcher Staffelpreis für Sie zum Tragen kommt.

Die schnellste Möglichkeit, Ihre Verbrauchswerte herauszufinden, ist der Blick auf die letzte Rechnung Ihres Stromversorgers. Entscheidend für den Tarifvergleich ist zunächst die Zahl der verbrauchten Kilowattstunden (kWh). Diese Summe wird auf der Abrechnung mit dem Arbeitspreis multipliziert, um die verbrauchsabhängigen Kosten zu ermitteln. Deren Höhe können Sie später ganz einfach mit den Ergebnissen der alternativen Tarifberechnung vergleichen.

Anhand der Daten aus Ihrer Stromrechnung können Sie einen Energietarifvergleich mit sehr aussagekräftigen Ergebnissen vornehmen. Wichtig ist dabei, dass sich die Rechnung auf ein komplettes Jahr bezieht und es sich nicht um eine Zwischenabrechnung handelt. Haben Sie gerade keine Rechnung griffbereit, können Sie beim Vergleich der verschiedenen Stromversorger auf Erfahrungswerte zurückgreifen. Es gibt eine Faustformel, die den typischen Verbrauch eines Single-Haushalts auf etwa 1.500 Kilowattstunde pro Jahr beziffert, ein Zwei-Personen-Haushalt kommt auf etwa 2.500 Kilowattstunden. Eine Familie mit ein bis zwei Kindern verbraucht in der Regel zwischen 3.000 und 4.000 Kilowattstunden, größere Familien sollten mit 5.000 bis 6.000 Kilowattstunden rechnen.

Natürlich handelt es sich bei diesen Zahlen nur um Richtwerte, die sowohl nach oben als auch nach unten abweichen können. Vor allem, wenn viele stromintensive Geräte wie Durchlauferhitzer, Spülmaschinen oder Trockner benutzt werden, dürfte der Zähler am Jahresende einen deutlich höheren Wert aufweisen.




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